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Wie funktioniert die Untersuchung? Das Gerät hat einen speziellen Schallkopf, der in Leberhöhe in den zwischen den Rippen aufgesetzt wird. Der Kopf enthält einen 50 Hertz-Vibrator, der eine niederfrequente Welle mit einer Ausbreitungsgeschwindigkeit von 1m/s aussendet. Außerdem ist eine 5-MHz-Ultraschallsonde integriert. Je fester und unelastischer die Leber, desto schneller laufen die Wellen hindurch und sie verformen das Gewebe. Das wird gleichzeitig mit der Ultraschallsonde beobachtet und gemessen. Die Verformung wird als quantitativer Wert in Kilo-Pascal (kPa) angegeben. Je stärker die Leber fibrosiert ist, desto geringer wird sie verformt und desto höher sind die Werte. Pro Untersuchung werden zehn Scans gemacht, der Median aus diesnen Scans ergibt den Wert. Bei schwerem Übergewicht und Bauchwasser ist die Methode erschwert oder gar nicht durchführbar, da die Wellen durch das Fett und die Flüssigkeit verlangsamt wird.
Tut die Verformung der Leber bei der Untersuchung weh? Nein, die Patienten spüren von der Untersuchung nicht mehr, als wenn man mit dem Finger auf die Bauchdecke schnippt.
Die Kosten des neuartigen Fibroscans werden bisher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Eine Erstattung über Beihilfe/Private Versicherung oder BG ist im Rahmen des Analog-Verfahrens grundsätzlich möglich.
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