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Wirkung

Die Aufheizung des Tumorgewebes bis auf 44°C erwärmt zum Teil auch angrenzendes gesundes Gewebe, das jedoch die Wärme leicht abführen kann, indem es seine Durchblutung steigert, eine Fähigkeit, die das Tumorgewebe aufgrund seiner primitiveren Blutversorgung nicht besitzt. Dies führt im Tumorgewebe zu einem Hitzestau und in dessen Folge zu einer Unterversorgung der Tumorzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Daraus resultieren Störungen wichtiger Stoffwechselprozesse bei Zellteilung und -erhaltung sowie eine Absenkung des pH-Wertes mit der Folge einer Säurevergiftung im Tumor. Ebenfalls fallen durch die thermische Schädigung wichtige lebensnotwendige Reparatursysteme der Zellen aus. So können geschädigte Zellbestandteile (Membrane, Proteine) nicht ersetzt werden, was schließlich zum Absterben der Tumorzellen führen kann.

Nach neueren Untersuchungen bilden Krebszellen bei einer Erwärmung auf etwa 42°C im Gegensatz zu gesundem Gewebe besonders charakteristische Eiweißstrukturen, so genannte Hitzeschockproteine, auf ihrer Oberfläche. Einige davon stimulieren das Immunsystem, indem sie dessen natürliche Killerzellen zum Angriff auf die Tumorzellen aktivieren.

Das vom Applikator abgestrahlte elektromagnetische Feld greift vor allem in die Kommunikationsprozesse der bösartigen Zellen untereinander ein. An den Zellmembranen werden chemische und physikalische Vorgänge so beeinflusst, dass Signale, die für die Zellteilung verantwortlich sind, nicht mehr weitergegeben werden können, wodurch auch das Wachstum des tumorösen Gewebes gestoppt werden kann.